Tipps für die Ansitzjagd – Teil 2

Tipps für die Ansitzjagd – Teil 2

Dieser Artikel liefert weitere nützliche Hinweise für die Anitzjagd. Im ersten Teil ging es insbesondere um grundlegende Faktoren, wie Bekleidung und Ausrüstung. Im zweiten Teil widmen wir uns weiteren Details in Sachen Verhalten und richtige Vorbereitung am Ansitz.

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Schusssektor festlegen

EntfernungsmesserSobald man seinen Posten am Ansitz bezogen hat, sollte man sich mit der Umgebung vertraut machen. Das heißt alle Schießrichtungen sollten ins Auge gefasst werden Die Umgebung genau ins Auge fassen. Zur Festlegung des Schusssektors zählt auch, dass man einen klaren Blick für die Distanzen hat. Hier ist ein Entfernungsmesser sehr nützlich. Legen Sie dabei prägnante Umgebungsmerkmale als Marker an – beispielsweise eine alleinstehende Fichte in 60 Meter Entfernung. Wenn man sich bereits vorab diese Merkmale setzt, vermeidet man unnötige Unruhe beim Abschuss selbst – da man bereits vorab wichtige Entscheidungen hierüfr festgesetzt hat.

Munition

Vorbereitung für die Ansitzjagd: Munition aufreihenEs zahlt sich aus, zusätzliche Munition immer in Griffnähe bereit zu halten. Wenn das Magazin leer ist, aber doch ein weiterer Nachschuss nötig sein sollte, ist es wichtig, weitere Patronen sofort parat zu haben. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, die Patronen am Ansitz zwischen zwei Holzbretter zu stecken – gesetzt natürlich, die Lücke ist passend.

Repetieren und Anvisieren

Auf dem AnsitzEs ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn man genügend Sicherheit beim Abschuss hat, ohne dass man hierfür den Lauf ablegen muss. Darüber hinaus zahlt es sich aus, auf dem Schießstand das Repetieren ohne Absetzen der Waffe zu üben. Beim Abschuss sollten Blick und Lauf immer auf dem Wild ruhen. So ist im Fall aller Fälle ein schneller und effizienter Nachschuss möglich. In Sachen Anvisieren haben wir noch einen weiteren Tipp: Wenn Sie ein Zielfernrohr beziehungsweise ein Visier mit eher geringer Vergrößerung haben, kann es helfen, mit beiden Augen zu zielen. Warum? Auf diese Weise kann man Entfernung und Geschwindigkeit besser einschätzen und hat ebenfalls die Fluchtrichtung des Stückes leichter im Blick.

Den Abschuss kontrollieren

Abschließend noch ein letzter Tipp: Das erlegte Stück sollte man genau untersuchen, um kritisch zu reflektieren, wo genau das Wild getroffen wurde. Liegen Eintritts- sowie Austrittsöffnung an der erwarteten Stelle? So kontrolliert man seine Schusssicherheit und kann möglicherweise durch eine bessere Vorbereitung Fehler minimieren.

Für alle Interessierten, geht es hier noch einmal zum ersten Teil der Artikelserie: Tipps für die Ansitzjagd – Teil 1.

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Alle Fotos von: Peppe Larsson

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