Den Jagdhund fit halten bis zur nächsten Jagd

Den Jagdhund fit halten bis zur nächsten Jagd

Im Herbst und Winter ist Hochsaison für den Jagdhund. Was also tun, wenn diese Zeit vorbei ist? Es zahlt sich aus, die Fitness seines Jagdhundes auch außerhalb der Saison nicht zu vernachlässigen. Den Hund in Form halten für den kommenden Herbst, verhindert, dass er beim ersten Jagdeinsatz nach der Pause im wahrsten Sinne des Wortes hinterher hechelt.

Worauf muss geachtet werden?

Toller-beim-ApportierenIm Alltag findet man oft wenig Zeit für eine intensive Arbeit mit dem Hund. Kurze Spaziergänge oder eben mal die Tür zum Garten öffnen, damit der Vierbeiner über den Rasen tollen kann, erfüllt nicht die Anforderungen an die Kondition, wie eine Drückjagd. Auch die Gesundheit des Hundes und die aufmerksame Kontrolle und Pflege darf nicht zu kurz kommen. Ebenso spielt das richtige Futter eine Rolle – der Energiebedarf ist während der Saison wesentlich höher, als wenn der Hund nicht auf der Jagd ist.

Genug Bewegung für den Jagdhund

Vizsla-im-WasserJeder Hund braucht seine tägliche Bewegung. Im Arbeitsalltag bedeutet dies oft, dass wenig Zeit dafür bleibt. Daher sollte darauf geachtet werden, dass insbesondere der Jagdhund regelmäßig auch die Möglichkeit zu intensiven Bewegungseinheiten hat. Das heißt mit einem gemütlichen Spaziergang um den Block ist es da nicht getan. Vielmehr sollte der Hund beispielsweise mindestens durch eine tägliche halbe Stunde stürmisches Spiel ausgelastet werden, damit seine Kondition nicht abbaut. Auch das Gassigehen mit dem Fahrrad ist ein gutes Training, ebenso den Hund regelmäßig schwimmen zu lassen.

Wie ernähre ich meinen Jagdhund?

Während der Jagdzeit sollte darauf geachtet werden, dass der Hund entsprechend energierreiche Nahrung zu sich nimmt, empfohlen wird pro 100g Trockenfutter beispielsweise 1,7 Megajoule. Es sollte also beachtet werden, dass der Jagdhund außerhalb der Jagdzeit nicht diesen Bedarf an High-Performance-Futter hat, und dementsprechend der Bedarf an hohem Energiegehalt im Futter geringer wird.

Die Gesundheit des Hundes ist wichtig

Krankheit schwächt den Hund, daher sollte auf regelmäßige Impfungen, Entwurmungen und Kontrollen Wert gelegt werden. Insbesondere auf entzündetes Zahnfleisch sollte man achten, da dies ein häufiges Problem ist. So wird Parasiten und Infektionen vorgebeugt und verhindert, dass der Hund durch Erkrankungen an Energie und Ausdauer verliert.

Regelmäßig ausreichend Bewegung für den Jagdhund

Um die Belastung für den Hund mit dem erneuten Beginn der Jagdsaison gering zu halten, empfiehlt es sich also, auch in der „Ruhephase“ mit ihm zu arbeiten. Ein gutes Bewegungspensum und eine umsichtige Pflege des Hundes auch in dieser Zeit zahlt sich in jedem Fall aus, da der Hund mit mehr Kraft wieder in die erste Drückjagd startet.

Zurück in die Natur

In stressigen Momenten gibt es nichts besseres als lange Spaziergänge mit dem Hund. Die frische Frühlingsluft tut nicht nur Körper und Seele gut, sondern auch unserem Immunsystem.

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