Dem Schwarzwild auf der Spur

Dem Schwarzwild auf der Spur

Eine genaue Revierkenntnis ist aus verschiedenen Gründen entscheiden: Informationen über Bestände sowie Bewegung des Wildes sind wichtig für die Revierkenntnis, – pflege sowie für die Jagd. Gerade für die Erfolgreiche Jagd auf Sauen ist dieses Wissen Gold wert, da die Schwarzkittel für ihre Intelligenz bekannt sind. Hierzu zählt auch das Lesen von Pirschzeichen.

Warme Fährten

Schwarzwild SchneePirschzeichen sind zum Beispiel Spuren, die sich am Anschuss finden. Je nach Abschuss, können die Spuren variieren. Schweißspuren können Aufschluss über die Art des Treffers geben, ebenso Knochensplitter, Schnitthaare, Gescheide, Lunge und Leber sind nur einige der Zeichen, die bei der Nachsuche helfen.

Kalte Fährten

Kirrung mit SuhleFür das Lesen von Bewegung des Schwarzwilds sind kalte Spuren hilfreich. Hierbei handelt es sich um die Fährte eines gesunden Wildtieres. Je nach Gangart werden zwischen drei Spuren unterschieden: Ziehen steht für Schritt, Troll für einen trabenden Schritt und dann gibt es noch die Flucht. Schalenwild neigt dazu, bestimmte Pfade häufiger zu frequentieren um an Suhlen, Kessel, Kirrungen oder Wasserstellen zu gelangen. Hierdurch lassen sich leicht Bewegungsmuster für das Wild festlegen. Auch Losungen, sprich Kotspuren helfen beim Fährtenlesen. Für die Pirsch ist das Lesen der Spuren entscheidend.

Zusätzliche Revierüberwachung durch Wildkameras

Schwarzwild an WasserstelleNeben dem Ablaufen des Reviers selbst helfen insbesondere Wildkameras dabei, die Bewegung des Schwarzwildes genau zu beobachten. Dank der Kameraaufnahmen können die Bewegungsmuster auch zeitlich eingegrenzt werden, da der Zeitstempel auf der Aufnahme festhält, wann die Sauen sich an bestimmten Plätzen aufhalten. Zur Vorbereitung auf die Jagd ist dies eine enorme Hilfe. So kann man vorab bereits festlegen, welche Stelle ideal für den Beginn der Pirschjagd ist. Auch für die Entscheidung, welcher Ansitz der beste ist, sind die Bilder zweckdienlich, auch weil sie den besten Zeitpunkt festlegen, an welchem die Schwarzkittel die Kirrung, Suhle oder eine andere beliebte Stelle aufsuchen. So kann eingegrenzt werden, ob beispielsweise der Ansitz in den Abendstunden zwischen etwa 20 und 22 Uhr am besten ist. Neben der vorbereitenden Hilfe der Wildkamera und dem eigenen Auge beim Spurenlesen ist auch die Nase des Jagdhundes ein probates Mittel, das zum Jagderfolg führt.

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