Auswertung & Planung herbstlicher Drückjagden | Teil 1

Auswertung & Planung herbstlicher Drückjagden | Teil 1

Zum Ende eines Jagdjahres nimmt es an Jagdmöglichkeiten ab, was tut der Jäger nun eigentlich in dieser „langweiligen Zeit“? Auf die jährlichen Bewegungsjagden freut sich jeder Jäger. Schon zum Anfang des Jagdjahres trudeln die ersten Einladungen für die kommenden Drückjagden ein.

Nach der Drückjagd ist vor der Drückjagd

Nachdem die Drückjagdsaison vorbei ist, wird schon wieder an der nächsten getüftelt. Dazu ist es gut zu wissen, wie sich die letzten Drückjagden bewährt haben.

Für eine sinnvolle Planung betrachten wir zuerst die Strecken der vergangenen Jagden. Zudem ist es wichtig darüber nachzudenken, welche Stände einen guten Anlauf hatten und welche vielleicht nicht optimal postiert waren. Kann man diese möglicherweise versetzen, so dass die Chance auf Strecke machen erhöht wird?

Beobachtungsbögen & Treiben

Da wir jedem unserer Schützen zusätzlich einen Beobachtungsbogen mitgegeben haben, lassen sich alle Sichtungen gut auswerten, um zu ermitteln welche Stände sich in den letzten Jahren bewährt haben. 
Zudem wird das Treiben im Anschluss der Jagd ausgewertet. Dabei spielt eine wichtige Rolle, wie erfolgreich das Treiben war. Ob es zu viele oder zu wenige Treiber für die Route gab, ob genügend Hunde dabei waren und ob sich die Arbeit mit den Hunden gelohnt hat und diese auch alle brauchbar waren.

Die Streckenauswertung

Bei der Auswertung der Trefferbilanz ist vor allem wichtig, wie viele Schüsse gefallen sind, wie viel Stücke letztendlich auf der Strecke lagen und wie oft eine Nachsuche durchgeführt werden musste. Anhand der Trefferbilanz und der Nachsuchen lässt sich ermitteln, ob ausreichend Nachsuchengespanne (Nachsuchenführer mit einem brauchbaren Schweißhund) vor Ort waren oder ob wir uns zu spät um genügend geeignete Nachsuchenführer gekümmert haben.

Jagdliche Vorbereitung auf die nächste Drückjagd

Die Jagdruhe sollte genutzt werden, um an der eigenen Justierschraube zu drehen. Neben der jährlichen Waffenpflege ist ein Ein- bzw. Anschießen der Waffe zwingend erforderlich. Das rechtzeitige Trockentraining und ein regelmäßiger Besuch des Schießstandes verringern nicht nur Leiden, sondern verstärkt auch die Sicherheit und den späteren Erfolg des Jägers auf der nächsten Drückjagd. Ein verantwortungsvoller und treffsicherer Jäger ist gern gesehener Gast auf Drückjagden. Damit werden die Chancen auf eine erneute Jagdeinladungen und die Zuweisung aussichtsreicher Stände erhöht. All diese Ergebnisse nutzen wir, um eine neue erfolgreiche Drückjagd zu planen.

Im 2. Teil verraten wir mehr über die rechtzeitige Planung einer Drückjagd, was Sie alles beachten sollten und wie Sie Ihren Erfolg steigern können. Hier finden Sie unseren 2. Teil.

Gerüstet für die Drückjagd

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