Reviervorbereitung – Fit für die Bockjagd

Reviervorbereitung – Fit für die Bockjagd

Auf die Bockjagd fiebern Jägerinnen und Jäger lange hin. Die Aufregung steigt und das Jagdfieber macht sich breit. Wenn die ersten schönen Frühlingstage im Jahr anstehen, zieht das Rehwild auf die Wiesen. Nun hat das neue Jagdjahr begonnen und es sind nur noch wenige Tage bis zur Bockjagd. Doch bevor die Bockjagd richtig losgehen kann, gibt es im Revier noch einiges zu tun.

Guter Start ins neue Jagdjahr


Um erfolgreich das neue Jahr mit der Bockjagd starten zu können, sollte das Revier in top Form gebracht werden. Ein Rückblick auf das vergangenen Jagdjahr zu werfen ist dabei sehr hilfreich. An welchen Stellen hat sich das Wild überwiegend aufgehalten und wo sollte man noch einmal etwas mehr Hand anlegen? Zudem müssen Reparaturen erledigt werden und natürlich sollte der April genutzt werden, um herauszufinden an welchen Stellen im Revier sich die Böcke zur Zeit aufhalten.

Revierarbeiten

Wichtig ist dabei alle Hochsitze im Revier gründlich zu überprüfen. Erfüllen die Kanzeln die Anforderungen der UVV oder sollten diese überarbeitet werden? Gibt es vielleicht Kanzeln oder Leitern die neu positioniert werden sollten? Hilfreich ist es dafür eine Liste anzulegen, auf der dokumentiert wird welche Schäden an welchen Hochsitzen vorliegen und wie diese behoben werden sollen. Außerdem ist es wichtig einen organisierten Rundgang durch das Revier zu planen, sodass keine Jagdeinrichtungen vergessen werden.

Wenn die Kanzeln an gewünschter Stelle platziert sind, sollten Pirschwege angelegt und bestehende Pirschwege gesäubert und freigeschnitten werden. Zudem sollten Markierungen an den Pirschwegen überprüft und erneuert werden, um diese auch in der Dämmerung gut zu erkennen.

Wir verwende dafür weiße Langzeitsprühfarbe, die auch in der Dunkelheit gut zu erkennen ist.

Das Sichtfeld von der Kanzel sollte wenn nötig freigeschnitten werden, sodass beim ersten Bockansitz nichts mehr in die Quere kommt.
Gleichzeitig kann das Revier während der Arbeiten und des Kontrollrundganges nach Fege- und Plätzstellen abgesucht und so die Sitze nochmal richtig ausgerichtet werden. Die Garantie auf Anblick bei der Bockjagd an diesen Stellen ist dadurch sehr hoch.

Beobachtung der Böcke

Um das Verhalten und den Aufenthalt der Böcke zu kontrollieren bieten sich Wildkameras an. Diese sollten im April, sofern sie das ganze Jahr im Revier hängen, überprüft und wenn nötig die Batterien ausgetauscht werden. Zudem ist eine Kontrolle der Speicherkapazität der Speicherkarte sinnvoll, sodass ausreichend Fotos und Videos aufgenommen werden können. Es sollte auch überlegt werden, ob die Positionen der Wildkameras sinnvoll sind, oder ob sie anders positioniert werden sollen.

Bis zum Beginn der Bockjagd gibt es noch eine Menge im Revier zu erledigen und somit geht die Zeit und das Warten, um einiges schneller vorbei. Es bleibt für jedes Wochenende genug zu tun und man kann gut gerüstet starten.

In diesem Sinne wünschen wir ein erfolgreichen und sicheren Start in das neue Jagdjahr, viel Anblick und Waidmannsheil!

Adventsangebote

Während der Adventszeit öffnen wir jeden Tag ein Türchen unseres Adventskalenders. Schauen Sie in unserem Online Shop vorbei, es warten täglich tolle Angebote auf Sie!

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bleifreie Munition – was steckt hinter den Gerüchten?
Vorheriger Artikel
Bleifreie Munition – was steckt hinter den Gerüchten?
Brut- und Setzzeit: Warum Regeln so wichtig sind
Nächster Artikel
Brut- und Setzzeit: Warum Regeln so wichtig sind