Verhaltensregeln auf der Drückjagd, Teil 2.

Im letzten Beitrag haben wir begonnen über Verhaltensregeln, Tipps und Tricks auf der Drückjagd zu sprechen, im Zweiten Teil wollen wir genau da weiter machen.

Denn schon die Etikette vor dem Jagdbeginn ist wichtig für ein tolles Erlebnis. So hat man der Ansprache des Jagdherren nicht nur aus Respekt gut zuzuhören, sondern auch um zu erfahren, was alles freigegeben ist, bzw. was nicht. Außerdem sollte man die Unfallverhütungsvorschrift
(UVV) in jedem Fall beachten und vielleicht sogar nochmal lesen. Das brechen oder öffnen und entladen der Waffe vor und nach der Jagd sollte selbstverständlich sein. Und vor allem zum eigenen Schutz sollte man möglichst viel Warnfarben tragen, das orangene Hutband reicht nicht
aus.
Das Verhalten auf dem Stand wiederum kann sehr individuell und standesabhängig sein. In jedem Fall sollte man den Stand so leise wie nur möglich beziehen, um das Wild in der Umgebung nicht aufzuwühlen. Danach empfiehlt es sich schnell und lautlos auf dem Stand einzurichten, die Waffe zu laden und sich mit der Umgebung vertraut zu machen. Falls man einen anderen Schützten sehen kann, so sollte man diesem einmal zuwinken.
Ob man während der Drückjagd nun sitzt oder steht häng sehr vom eigenen Können und den individuellen Präferenzen ab. Jäger, die sehr gut flüchtig schießen, bevorzugen es meist während der Jagd zu stehen, um schneller in den Anschlag zu kommen und mitziehen zu können. Dies ist
sehr dynamisch kann jedoch mitunter sehr ermüdend sein, wenn das Treiben drei bis vier Stunden dauert. Im Kontrast dazu gibt es auch viele Schützten, die versuchen möglichst regungslos zu sitzen und auch damit sehr erfolgreich sind. Die Schwierigkeit daran ist es jedoch,
für ein ganzes Treiben wirklich ruhig zu sitzen und die Schüsse auch ohne großes mitziehen zu treffen, da dies im sitzen meist nur schwer möglich ist.

Hier geht es zum ersten Teil der Verhaltensregeln bei der Drückjagd.

Text: Arthur Schucht

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