2 Kommentare

  1. H.Mischewski
    H.Mischewski

    Mit Bleifreier Munition schlechte Erfahrungen lange Nachsuchen keine Stopwirkung quer ankomende Geschosse.

    8. April 2019 auf 11:01 Antworten
  2. Dieter Nagl
    Dieter Nagl

    1. Sollte bei einem derartigen Artikel STRENG zwischen bleifreiem Schrot und bleifreien Büchsengeschossen unterschieden werden. 2. Führt die Verwendung von Fotos von Büchsen- und Schrotpatronen im selben Artikel zu großer Verwirrung. 3. Aus meiner persönlichen Erfahrung (12 Jahre, 15 verschiedene bleifreie Büchsengeschosse, 550 Stück Schalenwild und Raubwild) ist folgendes festzustellen: Es gibt ausgezeichnete, sehr brauchbare, eingeschränkt brauchbare und völlig unbrauchbare, bleifreie Büchsengeschosse. Nur wer sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt (auch mit dem Thema chemische Reinigung und Einschießen) und auch eine große Anzahl Wildtiere erlegt hat, sollte seinen Senf dazu abgeben. Ich verweise darauf, dass die Wirkung von Jagdbüchsengeschossen auf Wildtiere in freier Natur keine wirkliche wissenschaftliche Evidenz liefern kann, da die Umstände bei jedem Schuß anders sind. Meine Conclusio ist, dass a.) sowohl ECHTE CNC gedrehte Teilzerleger hervorragend funktionieren (MJG, KJG, Jaguar, SSM, Gian Marchet, IBEX, AERO (als Deformator konzipiert) , etc.) wenn nicht hart aufs Blatt sondern etwas hinter das Blatt gehalten wird, b.) gepresste Deformatoren wie Barnes TSX, TTSX, RWS HIT, Federal Trophy Cooper, Hornady GMX, Blaser CDC, etc. ausreichend gut funktionieren, c.) Geschosse die den Bleikern durch andere Materialien ersetzen (RWS Evo Green, Geco Zero, etc.) bei schwachem Wild gerade ausreichend wirken (bei zu starkem Wildbretverlust) aber bei starkem Wild oft kläglich versagen, weil zu wenig Penetration erreicht wird um in die Kammer zu kommen und d.) das ebenfalls CNC gedrehte Impala LS als BÜCHSENGESCHOSS bei mir extrem schlecht abgeschnitten hat (taumelt, überschlägt sich im Wildkörper, schlechte Tötungswirkung). Allerdings verwende ich das Impala KS in meiner KW zur Nachsuche auf Schwarzwild. Da hat es hervorragend funktioniert. Die Penetration ist großartig. Ein letzter Satz zur bleifreien SCHROTMUNITION. Das ist ein Thema an dem ich seit Jahren dran bin und noch keine vernünftige Alternative zu Bleischrot gefunden habe. Sowohl Enten, als auch Gänse, fallen auch bei perfekten Treffern mit Weicheisenschrot nicht vom Himmel sondern streichen weiter, fallen erst nach mehreren hundert Metern runter und verenden irgendwo, Hasen und Fuchs reagieren extrem schlecht auf Weicheisenschrot. Eine teure Alternative ist Wismut, aber das ist keine finanzierbare Möglichkeit für Jäger die viel mit der Flinte jagen.

    13. Mai 2019 auf 10:27 Antworten

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