Theorie & Praxis – So läuft die Jagdscheinprüfung

Eine Jägerprüfung ist auf drei Tage verteilt und gliedert sich in Schießprüfung, schriftliche Jägerprüfung und mündlich-praktische Prüfung im Jagdrevier.

Schießprüfung

In der Schießprüfung wird der sichere Umgang mit Flinte und Büchse geprüft. Wird hier die Mindestpunktzahl nicht erreicht, so ist dies für den Prüfling in den anderen Teilprüfungen der Jägerprüfung nicht mehr auszugleichen. Allerdings gibt es in der Schießprüfung die Möglichkeit der Wiederholung noch am selben Tag.

Schriftlichen Jagdprüfung

In der Schriftlichen Jägerprüfung werden im Multiple-Choice-Verfahren Fragen aus sämtlichen Themenbereichen der Jagd gestellt:
1. Dem Jagdrecht unterliegende und andere frei lebende Tiere
2. Jagdwaffen und Fanggeräte
3. Naturschutz, Hege und Jagdbetrieb
4. Behandlung des erlegten Wildes, Wildkrankheiten, Jagdhundewesen, jagdliches Brauchtum
5.Jagdrecht und verwandtes Recht

Mündlich-Praktische Jagdprüfung

Schließlich findet in einem örtlichen Jagdrevier die mündlich-praktische Prüfung statt. Hier findet ein Reviergang statt, in dessen Verlauf der Prüfling Fragen aus allen Themenbereichen mündlich beantworten muss und verschiedene jagdliche Situationen richtig einschätzen muss.

Besteht der Prüfling alle drei Teilprüfungen der Jägerprüfung, steht dem Lösen des Jagdscheins bei der zuständigen Unteren Jagdbehörde nichts mehr im Weg.

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