Jagdhunde müssen auf Gesellschaftsjagden Spur- und Fährtenlaut sein

Jagdhunde müssen auf Gesellschaftsjagden Spur- und Fährtenlaut sein

Dass es sich beim Einsatz auf Gesellschaftsjagden um brauchbare, also geprüfte Jagdhunde handelt, ist leider nicht überall selbstverständlich. Ausnahmen können nur Junghunde bilden, die zu Ausbildungszwecken geschnallt werden.

Anforderungen an die Hunde bei Gesellschaftsjagden

Des weiteren müssen die zum Stöbern eingesetzten Hunde ausnahmslos spur- und fährtenlaut sein. Nur laut jagende Hunde geben den Schützen Aufschluss über die Fluchtrichtung des Wildes, so dass diese auf anwechselndes Wild vorbereitet sind.

Die Hunde müssen wildfindig sein und über eine gesunde Wildschärfe verfügen. Außerdem sollen sie einzeln (ohne Meutetrieb), anhaltend und selbständig am Wild arbeiten. In Schnelligkeit und Ausdauer dürfen sie jedoch nicht überlegen sein, da ansonsten die Gefahr besteht, dass es zu verbotenen Hetzen kommt. Arbeiten die eingesetzten Hunde jedoch ruhig (im Sinne von konzentriert, nicht leise) hinter dem Wild auf dessen Spur oder Fährte, kommt das Wild langsamer. Es sichert des öfteren nach hinten zur berechenbaren Gefahr „Hund“ und verhofft vor den angestellten Schützen. Ein sicheres Ansprechen und Schießen ist weit wahrscheinlicher als bei der vor stummen oder nur sichtlauten Hunden häufig zu beobachtenden kopflosen Flucht.

Kritiker des Hundeeinsatzes auf Bewegungsjagden mögen bedenken, dass der Stress, der dem Wild vor dem Hund (als „Wolfsersatz“) widerfährt, weniger anhaltend sein dürfte als derjenige, der durch lautstarke Treiberwehren oder täglichen Jagddruck an den Äsungsflächen hervorgerufen wird. Denn schließlich ist das Verhaltensschemas zwischen Räuber und Beute seit Jahrmillionen verankerten und damit deutlich wildgerechter.

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