Gehorsam – die Basis für den perfekten Jagdhund

Gehorsam – die Basis für den perfekten Jagdhund

Davon träumt wohl jeder Jäger, ein Hund, der auf der Jagd aufs Wort gehorcht. Doch eigentlich muss dies kein Traum bleiben, wer seinen Jagdhund früh und konsequent vorbereitet, kann ihn Wirklichkeit werden lassen und wird mit dem idealen Begleiter für die Jagd belohnt.

Wichtig: früh anfangen mit der Erziehung des Jagdhundes

hund-jagdBeim Gang mit dem Hund durchs Revier ist vor allem eins wichtig: dass der Jagdhund Ruhe bewahrt nicht einem vorbeihoppelndem Hasen kopflos hinterherhetzt. Ideal ist es, wenn er sich stattdessen ablegt, den Blickkontakt mit seinem Herrchen sucht und Befehle abwartet, statt eigenmächtig zu handeln. Der Weg, der zu diesem Ziel führt, fängt bereits im Welpenalter an, denn das reagieren auf Bewegungsreize und die Jagd nach Beute sind Urinstinkte des Hundes. Das bedeutet, man muss früh in solchen Reizsituationen eingreifen, den Blick des Hundes auf sich selbst lenken, ihn in eine sitzende Position drücken und auch mit der Hand die Schnauze festhalten. Dabei ist es wichtig immer mit ruhiger Stimme auf das Tier einzureden, um es zu entspannen. Diese Ruhe ist in solchen Situationen immens wichtig.

Den Jagdhund konsequent vorbereiten

hund-jagd-haseDer Hund sollte beim Reviergang immer aufmerksam gegenüber seinem Herrchen sein. Hierfür ist das Versteckspiel als Vorbereitung ideal. Auf dem Spaziergang erreicht man dies, in dem man sich immer wieder aus dem Blickfeld des Hundes bewegt, sich beispielsweise hinter einem Baum oder Busch verbirgt, oder sich flach ins hohe Gras legt. Diese Übung sollte bereits sehr früh anfangen, da etwa ab dem sechsten Monat der Meutetrieb des Hundes hinter seinen Jagdinstinkt zurücktritt. Durch diese Suchübung kehrt der Hund nicht nur immer wieder zu einem zurück, sondern trainiert außerdem seinen Spürsinn. Eine weitere Vorbereitung auf die Jagd ist die Arbeit mit Reizangeln – so wird einerseits eine Hatz nachgestellt, andererseits kann man direkt eingreifen und den Hund darauf trainieren, auch in so einer Situation ein offenes Auge und Ohr für die Befehle seines Herrchens zu haben. Postitiv ist dabei außerdem das körperliche Training durch die Bewegung.

Der perfekte Jagdhund ist kein Traum

Die Ausbildung eines Jagdhundes erfordert viel Geduld. Außerdem muss mit der Ausbildung früh begonnen werden, damit der Vierbeiner die Ruhe bewahrt, wenn sich ihm Schlüsselreize bieten, die eigentlich seinen Jagdinstinkt beflügeln. Die Arbeit zahlt sich aus, denn durch die konsequente Vorbereitung hat man als Jäger in seinem Hund dann den perfekten Partner für die Jagd.

Zurück in die Natur

In stressigen Momenten gibt es nichts besseres als lange Spaziergänge mit dem Hund. Die frische Frühlingsluft tut nicht nur Körper und Seele gut, sondern auch unserem Immunsystem.

1 Kommentare

Annette
28. November 2017

Mein deutsch drahthaar ist sieben Monate alt und ich bekomme seine Jagd auf Katzen, Rehe alles was sich bewegt nicht in den Griff. Sitz Platz halt warten bis er sein Futter bekommt geht.
Wie kann ich die Erziehung noch drehen?

Antworten

Hinterlassen Sie eine Antwort

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
Vorheriger Artikel
Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
Jagd in der Türkei – Jagen am Bosporus
Nächster Artikel
Jagd in der Türkei – Jagen am Bosporus