Baujagd auf den Fuchs – Mit Hund, Schaufel und Revolver

Baujagd auf den Fuchs – Mit Hund, Schaufel und Revolver

Der versierte Niederwildjäger nutzt den weitgehend unspektakulären Februar für die Baujagd auf den Fuchs. In Zeiten steigender Fuchspopulationen schafft er für Feldhase, Fasan und Co. bessere Lebensbedingungen und profitiert dadurch im Sommer und Herbst.

Das große Graben

baujagd grabenZugegeben: Auch ich gehöre zu den Jägern die ein schlechtes Gewissen plagt, weil sie meinen, zu wenig Raubwild zu jagen. Doch es gehörte zu meinen guten Vorsätzen für das neue Jahr mich intensiver um das Niederwild zu kümmern und so nahm ich in meiner Reviergemeinschaft an einer Baujagd teil. Mitten auf einem Getreideacker traf ich meine Mitjäger bei einem Fuchsbau, den man, eines Sandhaufens neben der Röhre gut erkennen konnte. Die Schützen stellten sich im Kreis um den Bau und unsere Parson-Russel Hündin wurde in den Bau geschickt. Wenige Augenblicke später vernahmen wir bereits den ersten aufgeregten Laut aus dem Inneren des Fuchsbaus. Es ging wohl gut zur Sache und der Fuchs setzte zur Flucht an! Plötzlich kam er aus dem Bau, erblickte uns und bevor wir reagieren schoss er wieder in den Bau zurück! Nun tauchte die Hündin auf blickte uns kurz an und wir schickten sie wieder hinein, doch ahnten schon, dass der Fuchs wohl eher nicht mehr springen würde.

Schmutzige Hände – gute Strecke

baujagd revolver fuchsBevor wir uns in der Früh aufgemacht hatten, hatten wir uns die Erlaubnis vom Bauern geholt im Zweifelsfall zu graben. Schaufel und Spaten hatten wir dabei und so fingen wir an zu graben. Schon nach einem Meter spürten wir wie sich das Geschehen im Bau verlagerte und zwar etwa einen halben Meter nach Links. So nahmen wir Parallel zu unserem Einschlag 50 cm weiter Links einen weiteren vor. Hier stießen wir auf eine Röhre und sahen gerade wie der Fuchs sich weggrub, ähnlich wie es Dachse manchmal tun. Doch mit Taschenlampe und Revolver konnte der Fuchs in der Röhre erlegt werden. Die Hündin hatten wir zuvor schon aus dem Bau geholt.

baujagd streckeAuch das andere Team war erfolgreich. Insgesamt kamen wir auf 18 Füchse und drei Marderhunde. Abschließend lässt sich sagen, dass die Baujagd eine sehr effiziente Methode ist, um die Fuchspopulation in Maßen zu halten.

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6 Kommentare

Günther Schmidtke
12. Februar 2017

Niederwildschutz???? wie kann man sich selbst nur so belügen???? geht es noch perverser????? Unfassbar, was eine Bande tierfeindlicher, roher und primitiver Menschen anrichten können.

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Hans lehnertz
12. Februar 2017

Dem kann ich mich nur anschließen!
Primitive Horde!!!!

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Mark Ahrensfeld
12. Februar 2017

diese lügen glaubt keiner mehr ,das morden schafft genau das gegenteil ,umso mehr füchse kommen nach ,wie verlogen kann man sein um zu behaupten das niederwild schützen zu wollen ,wenn man 250000 hasen schießt 160000 fasane insgesamt 4,2 millonen tiere haben diese mörder in der letzten jagdsaison geschossen ,der fuchs ist verhasst als beutegegner sonst nichts wie alle beutegreifer.die jagd ist nur noch durch die lobby geschützt ,jagd ist kein naturschutzt,die ursache des niederwilds rückgang ist die intensive landwirtschaft

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A
12. Februar 2017

Ihr seid doch irgendwie komisch gepolt. Ich frag mich immer warum der Mensch meint dass er in den Lauf der Natur eingreifen muss. Vielleicht wird der Tag kommen an dem auch mal jemand aus eurem heim jagt und keine Chance auf Flucht oder Gnade besteht, dann wisst ihr mal wie es sich anfühlt hilflos zu sein. Dieser Planet gehört nicht nur euch auch wenn man durch Gewalt viel bekommen kann.

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G-Hunter
27. Februar 2018

Ich habe erlebt wie Tierschützer ticken. Wir hatten eine grosse Möven Kolonie auf dem Werksgelände. Die Mitarbeiter litten unter voll geschissenen Anlagen, Fahrzeugen und Angriffen in der Brutzeit. Aber der Tierschutz hat jeden Eingriff in die Natur verboten. Man musste damit leben und Schäden ertragen. Dann kam ein Fuchs auf das Gelände. Bald darauf waren es 2. Sie vermehrten sich und hatten mit den Gelegen der Bodenbrüter reichlich Nahrung. Es dauerte nur eine Saison und die erste Mövenart war nahezu ausgerottet. Soweit alles Natur und gewollt ohne Eingriff böser Jäger. Aber dann kamen die Mövenschützer zu mir und beklagten sich. Mehr noch sie wollten mich überreden den Fuchs zu bejagen.

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Petra Brockhaus
12. Februar 2017

Jäger halt. Völlig den Bezug zur Realität verloren und im Gefühl ein gottgleiches Wesen zu sein ständig in der Natur herummanipulieren. Mal töten hier, mal töten dort. Warum ist sowas krankes erlaubt?

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G-Hunter
27. Februar 2018

Bevor du so einen emotionalen und daher unüberlegten Mist postest überlege dir mal was Natur bedeutet und wo du selber überall von der Gestaltung der Natur profitierst. Ja, der Mensch hat den Lebensraum in Jahrhunderten gestaltet. Nicht immer mit Geschick. Aber wer glaubt, dass man heute nur noch allem seinen Lauf lassen muss um natürlich zu leben, der hat nicht verstanden wie erbarmungslos Natur ist und wie anarchisch das Ergebnis sein wird. In der Natur überlebt nach Darvin nur das Passendste. Fressen und gefressen werden. Ohne Eingriff des Menschen gibt es keine Nachhaltigkeit. Der Kormoran lässt leine Fische übrig damit auch die Geberstion nach ihm noch zu fressen hat. Das gilt für alle Tiere. Wollen wir wirklich, dass sich der Fortbestand der Tierwelt nur noch durch Raubwild, Hunger und Seuchen an die Lebensbedingungen anpasst?
Man muss die Jagd nicht mögen. Aber diw Art wie hier der Jäger angegriffen wird zeugt nicht von Weitsicht und Sachverstand. Emotion ist stets ein schlechter Berater.

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Felix
12. Februar 2017

Dich plagt schlechtes Gewissen, weil du zu wenig Raubwild jagst? Du armer Kerl. Aber zum Glück bekommt jeder im Leben seine gerechte Strafe, und ich hoffe für jeden Jäger, dass es eine qualvolle sein wird.

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B
13. Februar 2017

Meine Vorredner wären wohl die ersten die sich beschweren wenn der Fuchs ihre Mülleimer durchwühlt...

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Günther Schmidtke
13. Februar 2017

äusserst primitive Antwort für diese Tierquälerei, sollte dir bewusst sein......

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