Welche Ausrüstung sollte der Jungjäger haben?

von Olaf Weddern

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Schon während der Ausbildung aber insbesondere als Jungjäger bzw. Jungjägerin stellt man sich unweigerlich die Frage nach erforderlicher und guter Jagdausrüstung. Aber was brauche ich wirklich? Die Antwort auf diese Frage ist jedoch von vielen Faktoren abhängig! Und, wie überall im Leben gilt auch hier: billig kaufen heißt oft zwei Mal kaufen! Zumindest habe ich nun ein Paar „günstige“ Gummistiefel nur noch im Schrank stehen, weil sie nicht wirklich wasserdicht waren. Die später beschafften Aigle Parcours sind hingegen superwarm und erfüllen natürlich auch meine Anforderungen an Gummistiefel – sie sind trocken.

Die Kollegen von huntersgooddeal.com haben mich gebeten eine kleine Auflistung von Dingen zusammenzutragen, deren Anschaffung sich lohnt. Ganz bewusst habe ich dabei versucht, auf Sonderangebote zu achten. Ich weiß allerdings nur zu genau, dass man nach der Rechnung der Jagdschule und dem Kauf einer ersten Büchse samt Tresor selten gleich die gesamte weitere Ausrüstung kaufen kann. Mag sich also jeder seine eigene Reihenfolge in die Dinge bringen:  

Gehörschutz

Gehörschutz ist unverzichtbar! Wer noch keinen eigenen hat, dem empfehle ich auf jeden Fall einen Aktiv-Gehörschutz, also einen der den Schussknall dämpft und hingegen leise Geräusche verstärkt. Abgesehen von den Vorteilen auf dem Schießstand gehe ich mittlerweile nicht mehr ohne zur Jagd. Viele meiner befreundeten „alten“ Jäger hören mittlerweile schlecht, damals hat man seine Ohren nicht geschützt. Ein gutes und preisgünstiges Gerät ist hier der z. B. der 3M Peltor SportTac.

 

Schießweste

Richtige Bekleidung hilft beim Treffen, insbesondere beim Tonscheibenschießen. Zu dicke Jacken verhindern den schnellen korrekten Anschlag. Schießwesten sind dem Flintenschützen eine optimale Unterstützung: Große Taschen für ausreichend Munition, eng anliegende Oberflächen und je nach Bedarf eingearbeitete Polster. Ich persönlich bin begeistert von der Beretta Schießweste Trap Cotton Vest, die es in drei verschiedenen Farbvarianten gibt, für Links- wie Rechtsschützen geeignet ist und ein Schulterpolster aufnehmen kann.

 

Fernglas

Ein Posten der richtig Geld kosten kann. Aber auch eines der wichtigsten Utensilien bei der Jagd. Denn ein schlechtes Fernglas kann einem den Spaß an der Passion nehmen. Sicheres Ansprechen auf große Entfernung und auch bei schlechten Lichtverhältnissen schützen vor Fehlern beim Schuss. MINOX bietet hier zu überschaubaren Preisen eine breite Auswahl an sehr guten Gläsern an.

 

Jagdmesser

Die Auswahl an Jagdmessern in Größe und Funktion ist fast so breit wie die der entsprechenden Hersteller. Will ich eines mit fester Klinge oder bevorzuge ich ein einklappbares Taschenmesser? Jage ich ausschließlich Rehwild oder kommt mir auch mal Hochwild vor die Büchse und eine Sägeklinge wäre eine wertvolle Hilfe? Beispielhaft sei hier das Angebot der Firma PUMA hervorgehoben, die größtenteils mit edler Hirschhornbeschalung ins Auge stechen.

Futteral

Ein Futteral schützt unsere Präzisionswaffen vor äußeren Einflüssen. Außerdem darf die Schusswaffe außerhalb der jagdlichen Tätigkeit nur „nicht zugriffsbereit“, also verschlossen, transportiert werden. Deshalb muss ein Futteral unbedingt verschliessbar sein, oft empfiehlt sich ein Modell mit separatem Munitionsfach. Das AKAH Futteral Waffengesetz vereint diese Anforderung zum fairen Preis. Durch das eingebaute Zahlenschloss kann man die waffenrechtliche Vorschrift gar nicht „vergessen“!

 

Gummistiefel

Ob Aigle, Raa oder Le Chameau, hier kommt zur Funktionalität natürlich auch der persönliche Geschmack. Nutze ich sie überwiegend zum winterlichen Ansitz, oder suche ich eher welche zum täglichen Reviergang auch im Sommer? Ob dicke, dünne, lange oder kurze – ganz ohne wird sicher kein Jäger auskommen! Außerdem hilft ein verstellbarer Verschluss am Schaft oder Reißverschluss das An- und Ausziehen.  Wer warme und in der Schaftweite verstellbare Gummistiefel haben möchte, dem seien z. B. diese Aigle Parcours empfohlen!

Taschenlampe

Jagd und schlechte Lichtverhältnisse gehören untrennbar zusammen. Deshalb gehört auch eine gute Taschenlampe in den Jagdrucksack. Hier kommt mittels der modernen LED-Technik viel Licht auch aus kleinen Lampen. Man sollte aber auch auf die Verstellmöglichkeit unterschiedlicher Lichtstärken achten, denn in manchen Situationen in zu viel Licht störend. Ein tolles Modell ist hier die spritzwassergeschütze „de.power LED Taschenlampe DP-023CR“ mit 40 oder umschaltbar sogar 800 Lumen!

Wildkamera

Sofern man schon als Jungjäger einen eigenen Bereich zur Bejagung hat, ist eine Wildkamera eine extrem sinnvolle Anschaffung. Selbst wenn sich hier die Geister streiten und zu viel Technik in der Jagd nicht jedermanns Sache ist, so ist es doch ein hervorragendes Mittel Wildarten nachzuweisen. Auch besonders vorsichtige Stücke wie z. B. krankes Wild können so auch außerhalb der Sichtweite des Ansitzes festgestellt werden. Ein unschlagbares Angebot bietet huntergooddeal.com derzeit mit der MINOX Wildkamera DTC 390, die mich in der Praxis wirklich überzeugt hat und in der Preisklasse von unter 100,- Euro zu finden ist!

 

Jagdjacke

Hier geht es um Geschmack und Jahreszeit. Deshalb fällt mir es auch nicht einfach auf ein spezielles Modell hinzuweisen. Mittlerweile sind für die Jägerinnen auch optisch ansprechende und modische Jacken auf dem Markt. Ich selbst trage u. a. die Deerhunter Gamekeeper Wendbare Fleece Jacke 5526 Innovation GH Blaze, die eine grüne und eine orange-tarn Seite hat, wind- und wasserdicht ist und als Fleecejacke in der Übergangszeit perfekt wärmt.

 

Jagdhut

Um einen traditionellen Jagdhut wird kein Jagdanfänger rum kommen. Einfach als Bekleidungsstück, für den Bruch, als Wetterschutz, zu feierlichen Anlässen oder des Brauchtums wegen. Auch hier bieten sämtliche Hersteller diverse Modelle an. Einen wasserdichten Hut, den man sogar einrollen kann ohne dass er seine Form einbüßt, bietet die Fa. AKAH mit dem Rollhut an. Für die Treib- und Drückjagden sind Kopfbedeckungen in Signalfarben unabdingbar! Die Wende-Schirmmütze von Deerhunter erfüllt hier gleich mehrere Vorteile und kann je nach Bedarf auch als grüne Mütze getragen werden.

 

Jagdhose

Eine gute Jagdhose ist wasserabweisend, atmungsaktiv und geräuscharm. Die Pinewood Himalaya Outdoor Hose erfüllt diese Mindestvorausetzungen zum sehr fairen Preis. Für den Winter empfiehlt sich zusätzliche Thermounterwäsche. Später kann man seine Ausrüstung auch gut um eine gefütterte Hose ergänzen!

Rucksack

Kein längerer Ansitz ohne Jagdrucksack! Messer, Taschenlampe, ein kleiner Imbiss, Taschentücher, Hygiene-Handschuhe uvm. finden hier Platz. Aber geräuschlos muss er sein! Nichts ist ärgerlicher als wenn beim schönsten Anblick eine kleine Bewegung die Verschlüsse am Rucksack klappern lässt und die Sicht wieder ins Leere geht. Wenn er zusätzlich noch wasserdicht ist und zusätzliche Taschen hat erfüllt er seine Aufgabe. Der HUNTERSGOODDEAL Jagdrucksack mit abnehmbaren Ansitzstuhl bietet in der Preis/Leistungs-Betrachtung alle Vorteile!

 

Sitzkissen

Spätestens nach dem ersten Ansitz ohne Kissen wird dieser Wunsch weit oben stehen. Eine alte gefaltete Bundeswehr-Isoliermatte leistet hier hervorragend Hilfe. Nur sind diese Stücke auch nicht mehr günstig zu bekommen. Deshalb kann sich der Jungjäger hier gut mit dem günstigen selbstaufblasenden AKAH Thermositzkissen behelfen, oder das dicke und wasserdichte AKAH faltbare Sitzkissen wählen.

 

Handschuhe

Die Deerhunter Muflon Winter Handschuhe Art Green sind atmungsaktiv, wind- und wasserdicht und bieten zusätzlich den entscheidenden Vorteil der abklappbaren Daumen- und Schießfinger.

Jagdscheinetui

Zur sauberen Aufbewahrung des neu erworbenen Jagdscheines, der Waffenbesitzkarte und evtl. des Schießnachweises und einer Jagderlaubnis ist das Jagdscheinetui HIRSCH eine schöne Sache.

 

Patronenetui

Munition kann man zwar lose in die Tasche stecken, aber abgesehen von der Geräuschentwicklung ist auch ein Herausfallen schnell provoziert. Das AKAH Patronenetui für 6 Kugelpatronen bietet hier Abhilfe.

Aufbrechsäge

Schon bei starkem Rehwild kann das Aufbrechen des Schlosses oder des Brustkorbs manch  einfaches Messer überfordern. Spätestens bei der ersten Sau wird man etwas anderes brauchen. Durch den T-Griff und den Schutz am Ende des Sägeblattes ist die Sagens Aufbruchsäge die richtige Wahl. Man kommt so mit wenig Kraft aus, rutscht nicht aus dem Schnittkanal und verletzt Blase und Innereien nicht.

Bergehilfe

Selten fällt ein geschossenes Stück im Knall auf ebener Fläche in bester Kfz-Erreichbarkeit zu Boden. Häufig muss es erst im Wald oder aus dem Unterholz geborgen werden. Ohne geeignete Schlepphilfe ist der Einzeljäger schnell aufgeschmissen. Die AKAH Bergehilfe bis 350 kg leistet hier große Hilfe! Außerdem ist sie leicht sauber zu halten und durch die Leuchtfarbe auch nach dem Ablegen im hohen Gras gut wieder zu finden. Doppelt nutzbar wäre hier auch die signalorange Umhängeleine mit Halsung von BioThane®. Sie ist als Hundeleine konzipiert, erfüllt aber aufgrund ihrer extremen Haltbarkeit auch die Anforderungen an eine Bergehilfe.

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