Ferngläser verschaffen ihnen Durchblick
06.06.2011 | JagdoptikNachtglas, Tagglas oder Allroundglas? Auch bei der Auswahl des Fernglases entscheidet das Einsatzgebiet. Beim Abendansitz oder sogar beim Nacht- / Mondansitz wählt man das klassische 8×56 mit einer speziellen Vergütung. Mit einem entsprechenden Qualitäts-Fernglas ist der Ansitz auch noch bei schlechten Lichtverhältnissen möglich.
Für die aktive Jagd, also Pirschgang, Drückjagd, Reviergänge ist ein kompaktes leichtes Glas bevorzugt. Hier greifen die Jäger meist auf das Format 7×42 zurück. Wichtig ist bei einem Prisch-Fernglas der Tragriemen. Dünne harte Trageriemen schneiden ein und sind oft bei schweren Gläsern unbequem. Mit einem gut gepolsterten und rutschfestem Tragriemen wird selbst ein etwas schwereres Fernglas ein Leichtgewicht.
Die moderne Technologie der Nachtsichtergäte ermöglicht sogar eine Wildbeobachtung bei Nacht. Achtung: Nachtsichtgeräte dürfen ausschließlich zum Beobachten verwendet werden. Nachtsichtgeräte als Zieleinrichtung sind jedoch verboten.
Von Nikon gab es auf der IWA die neue Fernglas-Serie PROSTAFF 7 zu begutachten, die im Juli 2011 erhältlich sein wird. Die Prostaff 7 Modelle sind echte Allrounder, die eine hohe Auflösung und ein sehr helles Bild mit sich bringen.
Auch bei den Messeneuheiten der Firma Swarovski konnte man auf der IWA Ferngläser von höchster Qualität begutachten. Die EL 50 Swarovision Ferngläser überzeugten auf ganzer Linie. Durch den größeren Objektivdurchmesser dieser neuen Fernglasserie wird eine sehr gute Detailerkennung auch bei Dämmerung möglich gemacht.



